Steinschlange in Stockum wächst: Allerdings werden nicht nur Steine angelegt

Ablenkung in der Corona-Krise

Die Steinschlange in Stockum wird immer länger: Zu Beginn waren es nur wenige Steine. Doch nun finden immer mehr Bürger Freude an der Mitmach-Aktion. Allerdings werden nicht nur Steine angelegt.

Werne, Stockum

, 11.05.2020, 15:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Als Ablenkung in der Corona-Krise: Die Steinschlange in Stockum wird immer länger. Es werden allerdings nicht nur Steine hinzugelegt.

Als Ablenkung in der Corona-Krise: Die Steinschlange in Stockum wird immer länger. Es werden allerdings nicht nur Steine hinzugelegt. © Sandra Frerich

Erst waren es vier Steine, nun sind unzählige hinzu gekommen. Die Steinschlange aus Stockum wird immer länger. Mittlerweile hat die Initiatorin Sandra Frerich 526 Steine gezählt. Die Idee dahinter: In der Corona-Krise sind viele Familien draußen unterwegs. Als Ablenkung und Mitmach-Aktion können Bürger selbst bemalte Steine an die Schlange legen, die immer größer wird.

„Ich hoffe, dass sich die Familien in schwierigen Zeiten an den Steinen und dem Spiel erfreuen können“, sagte Sandra Frerich, als sie gemeinsam mit ihrer Tochter Leonie (11) das Spiel an der Kardinal-von-Galen-Schule in Stockum startete. Das war am 6. April. Schnell wurden immer mehr Steine angelegt, sodass jetzt schon die 500-Steine-Marke geknackt werden konnte.

Steine aus der Schlange entfernt

Allerdings beobachtet Frerich, dass nicht nur Steine angelegt werden. „Leider wurden in den letzten 14 Tagen häufiger Steine entfernt - unter anderem auch Steine, die wir bemalt und angereiht haben, aber auch Steine von anderen Kindern und Spaziergängern. Das ist sehr schade“, sagt Frerich. Die Stockumerin freut sich dennoch, dass die Steinschlange weiter wächst.

Sandra Frerich hatte die Aktion selbst an ihrem Arbeitsort in Bockum-Hövel kennengelernt. Dort seien 1200 Steine zusammen gekommen, erzählt die 40-Jährige.

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