Stolperfallen für Senioren

WERNE Einen ordentlichen Zustand haben Experten den städtischen Brücken attestiert. Die „Landes-“Brücke an der Hornemühle sorgt indes für Klagen.

von Von Rudolf Zicke

, 12.01.2008, 11:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Stolperfallen für Senioren

Brücke höhe Hornemühle.

Vor allem Senioren, die schlecht zu Fuß sind, einen Rollator oder einen Rollstuhl benötigen, haben Schwierigkeiten, die Brücke ohne zu stolpern und gar zu stürzen zu passieren.

Denn: Auf beiden Gehwegen auf der Brücke befinden sich teils dicke Beulen, teils haben sich große Asphaltplacken gelöst. Hier bleiben „gerne“ mal die Rollator-Räder hängen; ältere Menschen, die in ihrer Beweglichkeit ohnehin oft beeinträchtigt sind, geraten ins Straucheln.

Problem ist bekannt

„Das Problem ist bekannt“, erklärte Gisbert Bensch von der Verkehrsabteilung der Verwaltung, allerdings dürfe die Stadt hier keine Reparaturarbeiten vornehmen. Diese Hornebrücke falle in die Zuständigkeit des Landesbetriebs Straßenbau NRW, den er bereits vor Zeiten auf die Schäden aufmerksam gemacht habe.

In Kürze, kündigte Bensch an, habe er ein weiteres Treffen mit Behördenvertretern; hier werde er nochmals auf eine Ausbesserung der Gehwege drängen.

Wegen des Alters porös

Die Ursache für die Schäden ist dem Fachmann ziemlich klar. Unter der Asphaltdecke des Gehwegs befindet sich als Abdichtung zum Brückenbeton eine Schweißbahn. Ist der Asphalt zum Beispiel wegen seines Alters porös, sammelt sich Wasser auf der Schweißbahn.

Im Winter gefriert dies, so dass der Asphalt aufbricht; im Sommer heizt sich das Wasser auf, so das der Asphalt darüber Blasen wirft. Deshalb, meint Gisbert Bensch, müsste die gesamte Oberfläche der beiden Gehwege erneuert werden.

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