Ensemble „Intakt“ präsentierte neues Programm „Theater“ im Bonhoeffer-Zentrum

Theater in Werne

Die Mitglieder des Ensembles „Intakt“ überzeugten das Publikum im Bonhoeffer-Zentrum mit musikalischer Vielfalt und schauspielerischer Begabung – inklusive „Blödelwelle“.

Werne

, 19.02.2019 / Lesedauer: 3 min
Ensemble „Intakt“ präsentierte neues Programm „Theater“ im Bonhoeffer-Zentrum

Egal ob A-Capella oder mit dem Instrument: Die Mitglieder des Ensembles boten den Zuschauern ein buntes Programm. © Elvira Meisel-Kemper

„Theater“ präsentierte das Ensemble „Intakt“ im Kirchenraum des Bonhoeffer-Zentrums in Werne nicht nur, sondern sang es auch. Pfarrer Alexander Meese freute sich als Hausherr darüber, dass „Intakt“ in seinem frisch restaurierten Haus eine neue Heimat gefunden habe und darüber, dass ihre Konzerte immer ein großes Publikum anziehe.

Auch am Sonntag. 16. Februar, war das Haus sehr gut gefüllt, denn Intakt stellte sich mit seinem neuen Programm „Theater“ vor. Gleich zu Anfang kamen sie schwungvoll und singend in den Raum, indem sie den fast schon legendären Song „Theater“ von Katja Ebstein intonierten.

Sie hatten einen bunten Blumenstrauß bekannter Melodien mitgebracht aus der Welt des Schlagers, des Pop, der Musicals und aus der Opern- und Operettenwelt. Mittendrin im neunköpfigen Ensemble präsentierte sich zum ersten Mal das Neumitglied Martin Weber.

Hits aus den Achtzigern

Alle neun Mitglieder brachten nicht nur tolle Stimmen mit, sondern auch instrumentale und schauspielerische Begabungen. Aus einem reinen Konzert wurde auf diese Weise eine Inszenierung zahlreicher Hits, die auch das Publikum in Schwingung versetzte. „Da Da Da“, ein Hit aus den 1980er Jahren, steckte noch vielen Besuchern in den Gliedern. Viele sangen mit, obwohl der Hit humorvoll angekündigt wurde wegen seiner „einfachen Instrumentierung und des eingängigen Textes“. Manche nickten auch im Rhythmus der eingängigen Melodie.

Mit Humor setzten sie auch den Klassiker „Küss die Hand schöne Frau“ um, eines der Hits aus der sogenannten „Neuen Deutschen Welle“. Gerade diese Musikströmung sei damals auch als „Blödelwelle“ bezeichnet worden, warfen die Musiker in ihrer Anmoderation ins Rennen. Die Damen wurden von den Herren umworben, reagierten witzig, zögernd oder auch abweisend, ganz nach der jeweiligen Textzeile.

A-Capella-Songs

Nicht nur mit den A-Capella-Songs heizten sie die gute Stimmung im Publikum an, sondern auch mit ihren instrumentalen Begabungen. Mit Gitarren, Percussions, am Keyboard oder am Saxophon begleiteten sie ihre Songs gelegentlich. Esther und Abi Ofarims Hit „Morning of my life“ aus dem Jahr 1967 oder der wesentlich jüngere Hit „Perfect“, der Ed Sheeran 2017 in die Charts beförderte, belegten, wie vielseitig dieses Ensemble vokal und instrumental agieren kann.

Und wie überzeugend sie damit auftraten, zeigte immer wieder der Applaus, der auch in der zweiten Hälfte des Konzerts nicht nachließ. Welthits der Gruppe ABBA, Melodien aus dem Musical „Phantom der Oper“ sowie aus der Mozart-Oper „Die Zauberflöte“ oder der „Ohrwurm“, den die Gruppe Wise Guys zum Standard machte, begeisterten das Publikum immer wieder.

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