Zum Geburtstag: Das sind die 5 Facetten von Reggae-Musiker Toni Tuklan

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Seit Freitag ist Toni Tuklan 49 Jahre alt. Der gebürtige Nigerianer und Wahl-Werner ist zwar als Reggae-Musiker bekannt, hat jedoch auch noch andere Facetten zu bieten. Wir stellen sie vor.

Werne

, 02.08.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Militärpfarrer, Torwarttrainer, Reggaemusiker - Toni Tuklans Vita ist facettenreich. Zu seinem Geburtstag haben wir einige Stationen in unserer Fotostrecke zusammengefasst.

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Die 5 Facetten des Toni Tuklan

Militärpfarrer, Torwarttrainer, Reggaemusiker - Toni Tuklans Vita ist facettenreich. Zu seinem Geburtstag haben wir einige Stationen in unserer Fotostrecke zusammengefasst.
02.08.2019
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Eigentlich sei er 1994 zum Studieren nach Deutschland gekommen, sagt Tuklan. Statt an der Uni in Vorlesungen über Maschinenbau zu sitzen, fand er sich jedoch plötzlich im Tonstudio wieder. „Mein Kumpel brauchte Hilfe bei einem Song. Ich habe für ihn komponiert, geschrieben und den Titel dann auch noch eingesungen. Das hat dem Produzenten gefallen und ich bekam einen Vertrag.“ Inzwischen hat Tuklan unter anderem Songs mit Sean Paul und Rico Bernasconi aufgenommen.© Toni Tuklan
Dafür, dass Tuklan nie Fußballprofi werden wollte, dreht sich in seinem Leben ganz schön viel ums „runde Leder“. Der 50-Jährige hat nicht nur eine eigene Sportvermittlungsagentur, sondern kümmert sich als Torwarttrainer auch noch um den Nachwuchs – am Stützpunkt des Fußball- und Leichtathletikverbands Westfalen in Bergkamen: „Die Kids zu unterstützen, ist wichtig. Vielleicht kann der ein oder andere später sogar was reißen in Sachen Nationalmannschaft. Das wäre super.“© Toni Tuklan
Seit gut einer Woche ist Tuklan ganz offiziell „Mund des Königs“ seines Heimatstamms Agba im 28.000 Einwohner zählenden Dorf Onicha Olona in Nigeria. Als Sprecher von Königs Jeff Mafiana soll er mitwirken an der Modernisierung und Verbesserung der Infrastruktur in seiner Heimat: „Wir müssen daran arbeiten, dass sich vor Ort etwas ändert. Ich könnte mir als ersten Schritt so etwas wie ein Trainingszentrum vorstellen. In Nigeria sind schließlich alle fußballverrückt.“© Toni Tuklan
Sozialverwaltung, Community Development, Marketing – man könnte meinen, der heutige Reggae-Musiker habe sich damals nicht für eine Fachrichtung entscheiden können. „Ich wollte unbedingt etwas machen, das mit Gesellschaft zu tun hat. Ich dachte ehrlich gesagt ein bisschen, solche sozialen Geschichten könnte man aus dem Bauch heraus machen. Dummerweise war das nicht so“, sagt er und lacht. Kreisverkehre planen statt Jugendzentren aufbauen. Gibt sicher Spannenderes.© Felix Püschner
Wenn der Papa in einem eher konservativen Land strenger Katholik ist, was wird dann wohl aus dem Sohn? Pfarrer, na klar. So war zumindest der Plan, den sich Sohnemann Toni selbst aufgestellt hatte. Militärpfarrer wollte er werden: „Weil mich immer fasziniert hat, wie unsere Priester die Gesellschaft geprägt haben. Und in meinem Land regierte damals das Militär. Ich wollte die Jungs ein bisschen bremsen.“ Aus dem Job wurde nichts – weil Studium und Musik dazwischen kamen.© Felix Püschner

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