In Werne sind in diesem Jahr drei statt wie üblich vier verkaufsoffene Sonntage geplant. © Jan Hüttemann (A)

Verkaufsoffene Sonntage in Werne: Nur noch drei statt vier Termine 2021 geplant

In Werne planen die Verantwortlichen in diesem Jahr drei verkaufsoffene Sonntage. Zuvor hatte man sich immer auf vier Termine verständigt. Nun ist klar, warum eine Ladenöffnung weniger vorgesehen ist.

Allmählich kehrt in den Einzelhandel wieder ein Stück weit Normalität an. Seit dem 8. März dürfen Kunden mit vorheriger Terminvereinbarung nach dem Konzept „Click and Meet“ in den Geschäften einkaufen. Um den gebeutelten Einzelhandel zu unterstützen, haben die Verantwortlichen von Werne Marketing gemeinsam mit der Aktionsgemeinschaft „Wir für Werne“ für dieses Jahr wieder verkaufsoffene Sonntage geplant.

Während zunächst traditionell vier Ladenöffnungen am Sonntag vorgesehen waren, sind nun „nur“ noch drei Termine geplant. Die Geschäfte sollen demnach zu Sim-Jü am 24. Oktober, zum Martinsmarkt am 14. November und zum Weihnachtsmarkt am 6. Dezember öffnen.

Über zwei der drei Termine werden die Mitglieder des Ausschusses für Soziales, öffentliche Ordnung, Integration und Inklusion am Dienstag (16. März), 17.30 Uhr, entschieden. Dabei geht es lediglich um die verkaufsoffenen Sonntage zum Martinsmarkt und zum Weihnachtsmarkt.

Antrag zum verkaufsoffenen Sonntag in Werne zurückgezogen

Den geplanten, dritten Antrag zum Auto- und Modefrühling werden die Verantwortlichen von Werne Marketing zurückziehen, erklärt Carolin Brautlecht, Wirtschaftsförderin und Geschäftsführerin von Werne Marketing. Denn: Die beliebte Veranstaltung wird in diesem Jahr abgesagt aufgrund der aktuellen Entwicklung in der Corona-Krise.

Damit fällt der Anlass, um einen verkaufsoffenen Sonntag durchzuführen, ebenso weg. „Wir behalten uns aber vor, die Veranstaltung zu einem späteren Zeitpunkt durchzuführen“, erklärt Brautlecht. Dann, so die Wirtschaftsförderin weiter, soll in diesem Zusammenhang auch wieder ein verkaufsoffener Sonntag, der Geschäftsöffnungen von 13 bis 18 Uhr in Werne vorsieht, steigen.

In diesem Fall bedarf es wieder einer Zustimmung der hiesigen Politik. Diese gibt es für die geplante Ladenöffnung zum Sim-Jü-Sonntag nicht im Ausschuss für Soziales, öffentliche Ordnung, Integration und Inklusion, sondern per Satzungsbeschluss für die Kirmes.

Im vergangenen Jahr gab es aufgrund der Corona-Pandemie keinen einzigen verkaufsoffenen Sonntag. Nachdem Events als Anlass für Ladenöffnungen am Sonntag ausfielen, fanden auch keine verkaufsoffenen Sonntage statt.

Im Herbst gab es noch einmal Hoffnung für die Einzelhändler, die bis dahin auf die Ladenöffnungen verzichten mussten. Aufgrund einer neuen Verordnung des Landes NRW sollten auch ohne Veranstaltung als Anlass die Geschäfte an bis zu vier Adventssonntagen öffnen dürfen. In Werne hatte man sich bereits darauf vorbereitet, bis das Oberverwaltungsgericht Münster mit einem Gerichtsurteil die Pläne durchkreuzte. Dann kam der Lockdown, bis es seit einer Woche nun wieder Lockerungen für den Einzelhandel gibt.

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Redaktion Werne
Studium der Sportwissenschaft. Nach dem Volontariat bei Lensing Media zunächst verantwortlich für die digitale Sonntagszeitung, nun in der Lokalredaktion Werne der Ruhr Nachrichten.
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