Zu Simjü standen die Ladentüren offen: So lief der verkaufsoffene Sonntag am 27. Oktober

hzVerkaufsoffener Sonntag zu Simjü 2019

Am Simjü-Sonntag konnte nicht nur an den Kirmes-Ständen eingekauft werden, sondern auch in den Läden in der Innenstadt. Hubertus Waterhues von Bücher Beckmann zieht sein persönliches Fazit.

Werne

, 28.10.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Am Simjü-Sonntag schoben sich die Besucher durch die Straßen - und in die geöffneten Läden.

Insgesamt ist Hubertus Waterhues von Bücher Beckmann, der auch bei „Wir für Werne“ engagiert ist, mit dem Verkauf in seinem Laden zufrieden. Das Interesse der Kunden sei bunt gemischt - einige hätten auch schon nach Kalendern für das nächste Jahr geschaut.

„Das ganze Ausmaß des verkaufsoffenen Sonntages merkt man erst, wenn man nachher wieder aufräumt“, so Waterhues.

Zu Simjü standen die Ladentüren offen: So lief der verkaufsoffene Sonntag am 27. Oktober

Die Bekleidungsgeschäfte wurden am Sonntag gut besucht. © Sylva Witzig

Bei ihm ist der Simjü-Sonntag nicht der stärkste verkaufsoffene Sonntag im Jahr. Zum Martinsmarkt und vor Weihnachten wandern mehr Bücher über die Theke. Die Kollegen aus den Bekleidungsgeschäften freuen sich jedoch über den Kundenstrom zu Simjü - für sie lohnt sich der Verkaufsoffene richtig.

Wiedersehen mit alten Freunden

„Ich liebe am Simjü-Sonntag, dass dort viele alte Bekannte vorbeischauen, die eigentlich gar nicht mehr in Werne wohnen. Zur Kirmes kommen sie nach Hause und stöbern auch in meinem Laden. Viele kaufen nichts - ich freue mich aber riesig, dass sie reinkommen und hallo sagen“, erzählt Waterhues.

„Ich habe morgens das Licht angemacht, die Tür aufgemacht und abends um 18 Uhr die Tür wieder zugemacht und das Licht ausgemacht. So einfach ist das an einem verkaufsoffenen Sonntag“, witzelt Waterhues. „Auch das Wetter war perfekt. Ich kann wirklich nicht klagen“, fügt er hinzu.

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