Werner Feuerwehr: Immer mehr Autobahn-Einsätze

Jahresbilanz 2016

Auf ein Jahr mit 281 Einsätzen blickte die Freiwillige Feuerwehr Werne bei ihrer Jahreshauptversammlung zurück. Oder anders ausgedrückt: 17.046 Arbeitsstunden stehen zu Buche. Zwei Fälle sind den Kameraden dabei besonders deutlich im Kopf geblieben.

WERNE

, 23.01.2017, 06:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Beförderten des Löschzuges Eins.

Die Beförderten des Löschzuges Eins.

Insgesamt hatte der Löschzug Mitte im vergangenen Jahr 281 Einsätze zu bewältigen, eine Steigerung um 46 Einsätze im Vergleich zu 2015. Auch bei den Arbeitseinsätzen gab es mit 17.046 Stunden eine deutliche Steigerung.

„Unsere Feuerwehrmänner bilden sich ständig fort“, erklärte Bernsdorf, der auch eine weitere Auffälligkeit erklärte: „Im vergangenen Jahr waren wir mit 30 Einsätzen ziemlich oft auf der Autobahn im Einsatz.“ Er plädierte daher für eine umsichtige Fahrweise.

Beseitigung von Ölspuren nimmt viel Zeit in Anspruch

50 Prozent der Einsätze seien technische Hilfeleistungen. Zu den schwierigsten Einsätzen zählten 2016 der Brand in einem Wohntrakt am Seniorenzentrum Antonius, der ein Todesopfer forderte, und ein schwerer Verkehrsunfall auf der B 54, ebenfalls mit einem Todesopfer. Auch die Beseitigung von Ölspuren nimmt laut Bernsdorf viel Zeit, bis zu vier Stunden, in Anspruch.

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Nach dem Rückblick und den Protokollen wurde Fritz Marckhoff in die Ehrenabteilung verabschiedet. Zum Feuerwehrmann wurden Daniel Winkler, Florian Folle, Mario Mischke, Dirk Sauerstein und Maximilian Lange befördert. Oberfeuerwehrmänner sind jetzt Robin Böcker und Peter Kipp. Ingo Goldschmidt ist Unterbrandmeister, Björn Spatzier Brandmeister und Tim Haselhoff wurde Oberbrandmeister.

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