234 Werner Kinder wechseln im Sommer auf eine weiterführende Schule - viele verlassen Werne

Werner Schüler

Im Sommer steht ein Schulwechsel für die Viertklässler an - einige Werner Kinder verlassen dann nicht nur ihre Grundschule, sondern auch ihre Heimatstadt. Eine Gesamtschule ist besonders beliebt.

Werne

, 10.03.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
42 Werner Viertklässler werden im kommenden Schuljahr einen längeren Weg zur Schule auf sich nehmen, um zur weiterführenden Schule zu pendeln.

42 Werner Viertklässler werden im kommenden Schuljahr einen längeren Weg zur Schule auf sich nehmen, um zur weiterführenden Schule zu pendeln. © Jörg Heckenkamp (A)

Am 12. August beginnt das neue Schuljahr und damit ein neuer Lebensabschnitt für die Werner Viertklässler. Besonders spannend wird es für jene Kinder, die künftig in den umliegenden Städten zur Schule gehen werden.

223 Viertklässler besuchen aktuell die Werner Grundschulen (43 gehen zur Kardinal-von-Galen-Schule, 88 zur Uhlandschule und 92 zur Wiehagenschule). 11 weitere Werner Kinder sind auswärts in Förderschulen untergebracht. 42 der Viertklässler -also 18 Prozent oder fast ein Fünftel - haben sich nicht für eine der drei weiterführenden Schulen in Werne entschieden und teilen sich wie folgt auf:

  • 19 Schüler wechseln zur Johann-Conrad-Schlaun-Gesamtschule Nordkirchen
  • 6 Schüler gehen zur Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen
  • 5 Schüler besuchen bald die Sophie-Scholl-Gesamtschule Bockum-Hövel
  • 2 Schüler gehen künftig in Bockum-Hövel zur Realschule
  • 2 Schüler wechseln zur Realschule Bergkamen
  • 1 Schüler besucht künftig die Albert-Schweitzer-Hauptschule in Hamm
  • 3 wechseln auf Förderschulen

15 Plätze für Kinder mit Förderbedarf an der Sekundarschule

„Die drei Gesamtschulen werden in jedem Jahr stark frequentiert“, erzählt Liane Jäger, Abteilungsleiterin im Bereich Bildung, Kultur und Sport der Stadt Werne. Konkrete Zahlen für die vergangenen Jahre lägen nicht vor.

Neben den 11 Kindern, die bereits eine Förderschule besuchten, besteht bei 21 weiteren Viertklässlern Förderbedarf. 15 davon werden der Marga-Spiegel-Schule zugewiesen - also drei pro Eingangsklasse. Vier weitere Schüler gehen zum Anne-Frank-Gymnasium. Die restlichen Kinder verteilen sich auf Förderschulen.

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