Wird der Festumzug der Bürgerschützen abgesagt?

Temperaturen bis 40 Grad Celsius

Der Wetterdienst sagt für Samstag Temperaturen bis knapp 40 Grad voraus. Die Bürgerschützen Werne überlegen bereits, ob sie ihren Umzug am Wochenende absagen. Wie man sich bei der Hitze richtig verhält und was besser vermieden werden soll, haben wir hier zusammengefasst.

WERNE

, 02.07.2015, 17:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wird der Festumzug der Bürgerschützen abgesagt?

So wollen die Bürgerschützen vorsorgen

Wenn die Sonne zu sehr brennt, will der Bürgerschützenverein eventuell auf den Festumzug verzichten. Die Kleiderordnung für das Schützenfest wurde bereits gelockert. Angretreten wird ohne Jacken, aber mit Hut. Für ausreichend Wasser sei ebenfalls gesorgt. Zwar gibt es im Festzelt keine Klimaanlage, aber geöffnete Seitenwände und Ventilatoren sollen für ausreichend Durchzug und Frische sorgen. Pavillonzelte und Schirme sollen beim Schießen vor der Sonne schützen.

Ludger Menke, Vorsitzender des Vereins, appelliert an die Feiernden, nicht zu viel Alkohol zu trinken. Die Bürgerschützen machen sich angesichts der Wettervorhersage ernsthafte Gedanken um das Wohl der Aktiven und der Besucher des Schützenfestes.

Tennis-Turnier ist bereits abgesagt

Aufgrund der Hitze hat der Werner TC 75 bereits seinen Generationen-Cup abgesagt. Nach reiflicher Überlegung wurde entschieden, das Traditionsturnier zu verlegen. 

Viel trinken und die pralle Sonne vermeiden

Das Christophorus-Krankenhaus ist angesichts der Hitzeperiode noch nicht in Alarmstimmung. Jedoch vor allem für Senioren rät Melanie Schneider, Pflegedienstleiterin: "Sie haben oft feste Trinkgewohnheiten, aus denen sie selbst bei solchen Temperaturen nicht ausbrechen." Es sei jedoch wichtig, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen -  das gilt natürlich für alle Semester.

Erledigungen sollten so geplant werden, dass man nicht öfter in diese Gluthitze muss. "Die Nachbarschaft sollte gerade auf Alleinstehende acht geben", so Schneider.  Anstrengung und körperliche Belastung sollte vermieden werden. 

Vorsicht beim Umgang mit Feuer

Zwar gibt es bisher noch keine Waldbrand-Warnung für die Region, doch die Feuerwehr sei sensibilisiert, so Thomas Temmann. Der Feuerwehrchef rät: "Die Bürger sollten etwa keine glimmenden Kippen in die Gegend werfen." Und der Umgang mit dem Grill sollte im Freien mit Umsicht geschehen. Als äußerst schlecht bezeichnet Thomas Temmann die Idee, Unkraut derzeit mit dem Brenner abzuflämmen. 

Die Wälder in Werne und der Region sind hauptsächlich Mischwälder, weshalb sie nicht so brandgefährdet sind wie reine Nadelwälder. Trotzdem steigt das Brand-Risiko bei der extremen Trockenheit.

 

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