Wirt rettet Start von "Donnerstags in Werne"

Ersatz gefunden

Die ersten beiden Termine der Veranstaltungsreihe "Donnerstags in Werne" hätten beinahe ausfallen müssen. Der Lüdinghausener Organisator Wilfried Reckers hat in diesem Jahr keine Zeit. Doch der Werner Kneipenwirt Darko Vukovic ist die Rettung: Er kann kurzfristig einspringen und öffnet seine Kneipe "Hahnenbalken".

WERNE

, 30.05.2016 / Lesedauer: 3 min
Wirt rettet Start von "Donnerstags in Werne"

David Ruschenbaum (Stadtmarketing) und Darko Vukovic (Hahnenbalken) wollen die Veranstaltung Donnerstags in Werne an den zwei ausgefallenen Terminen im Juni 2016 ersetzen.

„Wenn man im Stich gelassen wird, dann muss man reagieren“, sagt der Inhaber des „Hahnenbalkens“ am Kirchplatz. Aus der Zeitung musste er am vergangenen Mittwoch erfahren, dass die beiden Auftakttermine von „Donnerstags in Werne“ – am 2. und 9. Juni – ausfallen müssten. Organisator Wilfried Reckers ist in seiner Heimatstadt Lüdinghausen mit der Planung eines Public-Viewing-Events zur Fußballeuropameisterschaft zeitlich eingeschränkt.

Daraufhin, so erzählt es Vukovic es, habe er einen Anruf von Lions-Club-Präsident Ingo Schnittger bekommen. Wenn Darko es nicht mache, soll Schnittger gesagt haben, wer sonst? „Ich habe dann eine Nacht darüber geschlafen und am nächsten Morgen gesagt, dass ich es mache“, erzählt der Hahnenbalken-Wirt.

Größere Getränkeauswahl als sonst

An diesem Donnerstag, 2. Juni, und eine Woche darauf, am 9. Juni, gibt es jetzt also offiziell ab 17 Uhr kühle Getränke aus den Zapfhähnen des Hahnenbalkens. Im Schatten der St.-Christophorus-Kirche will der Lions-Club-Werne zudem einen Grill anheizen. Und auch Musik plant Organisator Darko Vukovic ein.

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Ob es an diesem Donnerstag jedoch schon was mit Live-Auftritten wird, kann er noch nicht versprechen. „Das ist dann doch etwas spontan.“ Stattdessen will der Wirt mit der großen Getränkeauswahl in seiner Kneipe punkten. „Da haben wir ganz andere Möglichkeiten, als sonst bei ‚Donnerstags in Werne‘.“ Ob deshalb die großen Besuchermassen in den Kirchhof strömen werden, vermag Vukovic nicht zu sagen. „Wir reden hier immer noch von einem Donnerstag“, sagt Vukovic, „da kann man nicht das dicke Geld verdienen.“

Feiern bis nach 22 Uhr möglich

Sollten die Besucher vom Donnerstag nicht genug bekommen, verspricht der Wirt, anders als bei „Donnerstags in Werne“ üblich, nicht schon um 22 Uhr Feierabend zu machen. „Wir haben eine Gaststättenkonzession und können bei Bedarf länger feiern“, sagt der Wirt.

Bei der Stadt stößt das Vorhaben unterdessen auf Sympathie. „Das ist super, nur so geht es“, sagt David Ruschenbaum vom Stadtmarketing. Auch Ursprungs-Organisator Wilfried Reckers sei informiert worden. „Wir haben ihn angerufen, er begrüßt das Vorhaben.“ Und was ist, wenn Reckers im kommenden Jahr gar keine Zeit mehr für Werne hat? „Dann“, sagt Vukovic, „könnten wir Werner Wirte das in die Hand nehmen.“  

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